Sicher haben alle schon von Räumungsklagen gehört oder auch im eigenen Bekanntenkreis erlebt, dass Menschen bei Mietschwierigkeiten eine Wohnung räumen müssen. Es gibt die unteschiedlichsten Situationen, warum Menschen "rausgeklagt" werden, sei es durch Krankheit, Trennung, Jobverlust, Verschuldung....
Aufgelaufene Mietschulden führen oft dazu, dass der Verlust der Wohnung droht. Bevor eine Räumung vollzogen wird, bekommen Mieter*innen den Hinweis, sich bei Mietschwierigkeiten in einer Beratungsstelle oder beim Jobcenter beraten zu lassen, um einen Weg zu finden, die Räumung noch zu verhindern. Wird ein Weg gefunden das säumige Geld zu zahlen, kann der Vermieter die Kündigung (Räumung) zurücknehmen und das Mietverhältnis wieder aufleben lassen.
Bleibt es aber bei der angekündigten Zwangsräumung hat die jeweilige Kommune die Pflicht, eine Notunterkunft für die zu Räumenden bereit zu stellen, um Obdachlosigkeit zu vermeiden.
Über die genaue Vorgehensweise bei Mietschwierigkeiten und wie solche Situationen begleitet bzw. verhindert werden könne, wollen wir von Petra Risse hören. Sie arbeitet als Sozialarbeiterin bei der Stadt Hildesheim und ist mit solchen Fällen betraut.

Termin

09.07.2022, 10:00 bis 12:30 Uhr

Veranstaltungsort

Maria Lichtmess
Friedrich-Lekve-Str. 7
31135 Hildesheim

ReferentIn

Petra Risse

Kosten

0,00 €

Veranstalter

Katholische Erwachsenenbildung Geschäftsstelle Hildesheim
Domhof 2
31134 Hildesheim
05121 2064960

© 2022 - Katholische Erwachsenenbildung in der Diözese Hildesheim e.V.