Mehr und mehr Kinder und Familien befinden sich zunehmend in schwierigen Lebenslagen. Mit den Auswirkungen der zunehmenden Kinderarmut sind Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen täglich konfrontiert. Eltern verlieren ihre Arbeit, ihre Existenz und erleben große Verunsicherung. Die Frage von Pädagog_innen: „Was sollen wir da denn noch leisten?“ verdeutlicht das Gefühl der Belastung. Sensibel sein und professionell und wertschätzend mit Kindern und ihren Eltern in Armutslagen handeln – das ist keine leichte Anforderung.

Die Fortbildung gibt die Chance, gemachte Erfahrungen, aufgekommene Fragen sowie konkrete Praxisreflexion mit Armutssensibilität zu verknüpfen. Außerdem sollen mit den Kolleg_innen gemeinsam Möglichkeiten entwickelt werden, wie ein gelingender pädagogischer Umgang mit Kindern und Familien aussehen kann, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, ohne dabei aus Versehen in psychologische oder therapeutische Fallen zu tappen.
Praxisnah und die jeweilige Praxis im Blick, sind folgende Inhalte geplant:
Inhalte:
- aktuelles Wissen zum Thema „Armutsprävention in Kitas“ - es ermöglicht Verstehen und Verständnis
- konkrete Kindergesichter der Armut (in der Kita) wahrnehmen - der Blick auf die Stärken des Kindes wird
frei
- den oft schwierigen Spagat zwischen der eigenen Betroffenheit und der Rolle und Aufgabe
als Fachkraft zulassen - die emotionale Verwicklung löst sich
- Check-up der Angebote und Aktivitäten der Kita - wie wird Teilhabe und Selbstwirksamkeit
von Kindern und Eltern möglich?

Termin

01.10.2020, 09:00 bis 16:00 Uhr

Veranstaltungsort

Tagungshaus St. Clemens
Platz an der Basilika 3
30169 Hannover

ReferentIn

Anne Kuhnert
Bildungsreferentin, Dozentin der Pädagogik, www.anne-kuhnert.de

Kosten

120,00 €

Veranstalter

Katholische Erwachsenenbildung Hannover
Clemensstr. 1
30169 Hannover
Telefon: 0511 16405-40
E-Mail: hannover@keb-net.de

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