Geschichten als Interventionsform in Beratung und Therapie zu nutzen ist nicht neu, sondern geradezu uralt und bestens erprobt. Besonders kultiviert wird diese Möglichkeit kreativ und bildhaft mit Klienten/ Patienten zu arbeiten im Ansatz der Positiven Psychotherapie nach Peseschkian. Hier sind es vor allem kurze, aus dem orientalischen Raum stammende Geschichten, die therapeutisch nutzbar gemacht werden.

Geschichten können vielfältige Funktionen übernehmen, wie z.B. Hilfe zum Perspektivwechsel oder das Wecken von Emotionen und Erinnerungen u.v.m.. Das Erzählen oder Erfragen von Geschichten aktiviert die rechte Hirnhälfte, das bildhafte Denken und öffnet damit das Tor zur Fantasie.

In der kultursensiblen Beratung und Therapie stellen Geschichten eine besondere Ressource dar. Indem Geschichten genutzt werden, wird auch ein Drittes in die dyadische Beziehung eingeführt, was zu veränderten Übertragungen und oft zu eleganter Umschiffung von Widerständen nützlich ist.

Die Fortbildung richtet sich an alle, die Freude daran haben die Arbeit sowohl mit vorgegeben als auch mit neu entstehenden Geschichten als Beratungsinstrument in unterschiedlichen Facetten kennenzulernen, zu erproben oder zu vertiefen. Im Vordergrund stehen die konkreten, kreativen Variationen in der Arbeit mit Geschichten, die praktisch erprobt werden. Also eine Fortbildung aus der Praxis für die Praxis.

Termin

25.03.2019, 10:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort

Tagungshaus St. Clemens
Platz an der Basilika 3
30169 Hannover

ReferentIn

Meike Pudlatz
niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin (TP), Supervisorin und Dozentin (HZPP, WIAP, CCG), Hamburg

Kosten

80,00 €
(werden für Mitarbeitende der EFL im Bistum Hildesheim übernommen)

Veranstalter

Katholische Erwachsenenbildung Hannover
Clemensstr. 1
30169 Hannover
Telefon: 0511 16405-40
E-Mail: hannover@keb-net.de

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