„Das liegt eben an deren Kultur!“ Vielleicht haben Sie sich manche schwierige Situation mit Kindern und Eltern in der Schule auch schon einmal mit diesem Satz erklärt. Aber was ist eigentlich damit gemeint? Und inwieweit hilft er mir wirklich das Kind oder die Eltern besser zu verstehen?
So wie wir uns im Dunkeln in einer bekannten Wohnung zurechtfinden, so hilft uns unsere Kultur instinktiv durch den Alltag. Wir müssen uns nicht in jedem Moment alle Regeln, Normen und Werte bewusst machen, die wir von Kindesbeinen an gelernt und erfahren haben. Wir wissen gut, was wir als richtig oder falsch erachten oder was sich gehört oder nicht gehört.
Uns fremd erscheinende Verhaltensweisen hingegen, registrieren wir, weil diese unseren Alltag irritieren. Aus dieser Irritation heraus können dann Missverständnisse oder Frustrationen entstehen. Im schlimmsten Fall ist der Kontakt nachhaltig gestört oder bricht ganz ab.
Um auf jedes Kind in der Betreuung individuell einzugehen - unabhängig von Kultur, Religion oder Ethnie - ist es hilfreich sich mit der eigenen Kultur und den eigenen Fremdheitsgefühlen auseinanderzusetzen. Denn wie sagte schon Karl Valentin 1940: „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde.“
Inhalte:
- Bedeutung von Kultur
- Kulturelle Fremdheit
- „ Bilder im Kopf“ -Funktion von Stereotypen
- Kulturelle Unterschiede
- Beispiele aus dem Betreuungsalltag

Termin

10.11.2017, 15:00 bis 21:00 Uhr

Veranstaltungsort

Tagungshaus St. Clemens
Plaz an der Basilika 3
30169 Hannover

ReferentIn

Jolanta Schweer
Interkulturelle Trainerin

Kosten

4,50 €
in Zusammenarbeit mit der Kita St. Josefina

Veranstalter

Katholische Erwachsenenbildung Hannover
Clemensstr. 1
30169 Hannover
Telefon: 0511 16405-40
E-Mail: hannover@keb-net.de

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