... schreibt Frau Dr. Martina Kreidler-Kos am 09.Mai 2016 in das Gästebuch der Katholischen Erwachsenenbildung Hannover.

Mit einem fesselnden und einfühlsamen Vortrag sowie einer lebendigen Präsentation gibt die Diözesanreferentin Frauenseelsorge, Ehe- und Familienseelsorge des Bistums Osnabrück im Tagungshaus St. Clemens einen Einblick in das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus.

Die Bedeutung der Familie ist für die kath. Kirche elementar und brisant zugleich! Papst Franziskus hatte unter großem Medieninteresse die Bischöfe 2014 und 2015 zur sogenannten „Familiensynode“ nach Rom eingeladen. Der zweijährige Prozess und die mehrwöchigen Beratungen machten deutlich, wie unterschiedlich die Herausforderungen für die Familie in den verschiedenen Kontinenten und Ortskirchen sind. Fünf Monate nach Ende der Beratungen hat der Papst im apostolischen Schreiben „Amoris Laetitia – Über die Freude in der Familie“ seine mit Spannung erwartete Position und Perspektive zur Familie benannt.

„Das Ergebnis der Überlegungen der Synode ist nicht ein Stereotyp der Idealfamilie, sondern eine herausfordernde Collage aus vielen unterschiedlichen Wirklichkeiten voller Freuden, Dramen und Träume“. Papst Franziskus ermutigt in seiner kraftvollen Sprache zu Ehe und Familie und gibt gleichzeitig Hilfestellung in schwierigen Situationen. Liebe, Lust und Leidenschaft werden dabei erstmals freimütig und positiv in einem kirchlichen Lehrschreiben benannt.


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